Weltklimapolitik

Weltklimapolitik nach Kopenhagen

Der vorliegende Text entwickelt auf der Basis einer FAW/n Analyse eine Perspektive für die weiteren internationalen Klimaverhandlungen in der Folge des Ergebnisses von Kopenhagen. Zentraler Ausgangspunkt für eine gute Perspektive ist das in der Öffentlichkeit so nicht wahrgenommene „Wunder von Kopenhagen“, das darin besteht, dass bevölkerungsreiche Schwellenländer, insbesondere China und Indien, freiwillige Zusicherungen abgegeben haben, ihren weiteren Emissionszuwachs entweder absolut oder relativ zu BIP-Wachstumsraten zu begrenzen. Diese Staaten haben damit große finanzielle Forderungen aufgegeben, die sie unter Aspekten der Klimagerechtigkeit hätten artikulieren können. Sie haben damit der Weltgemeinschaft eine Chance eröffnet, bis Ende 2012 zu einem tragfähigen Klimaregime zu kommen. Weiterlesen und download.

UN-Klimakonferenz in Paris 2015 – Pressemitteilung

Prof. Radermacher, Präsident des Senate of Economy International, begrüßt die Ergebnisse des Klimagipfels in Paris. Was dort erreicht wurde, ist ein großer Schritt vorwärts. Natürlich haben sich viele mehr erwartet. Aber dies war nicht realistisch. Weiterlesen und download.

Grundstruktur eines möglichen Welt-Klimavertrags

Vertragseckpunkte:

  1. Verhandlungslogik gemäß Kopenhagenformel
  2. Grenzausgleichsabgaben gegen Nicht-Vertragspartner ermöglichen
  3. Finanzierung eines Green Climate Funds
  4. Mobilisierung des Privatsektors
  5. Global Neutral

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2 °C Ziel

Der vorliegende Text analysiert in der Folge der Weltkonferenz von Kopenhagen wieviel Zeit verbleibt, um das Klimaproblem im Sinne des 2° C Zieles noch ohne Wohlstandsverlust und mit Wachstumsperspektive zu meistern und welche „Joker“ dabei ggf. bereits heute erforderlich sind. Der Text zeigt auf, wie eng die verbleibenden Zeiträume zur Zielerreichung sind. Die hier abgeleitete Aussage ist dabei noch prägnanter, als dies bei Betrachtung der Entwicklung des ökologischen Fußabdrucks (vgl. www.ecologicalfootprint.org) möglich ist. Dieser
spricht ebenfalls eine deutliche Sprache. Da er aber die fossilen Energiequellen ausklammert, ist er in seiner Aussage „schwächer“. Download